Richtig heizen
und lüften.
Feuchtigkeit im Blick behalten, Räume angenehm nutzen: praktische Hinweise für Eigentümer, Vermieter und Bewohner.
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Lohnt sich Lüften gerade?
Raum wählen, dann einstellen, wie lange Sie lüften möchten. Grün heißt: genau richtig. Das Wetter vor Ihrer Tür holt der Rechner automatisch.

Gelüftet wird, wenn draußen weniger Wasser in der Luft ist als drinnen. Die Temperatur allein entscheidet das nicht.
Außenwerte selbst eingeben
Wetterdaten: Open-Meteo.com (CC BY 4.0). Richtwerte, ersetzen keine Beratung bei Feuchteschäden.
Immer stoßlüften. Nie auf Kipp.
Das dauerhaft gekippte Fenster gehört zu den häufigsten Ursachen für Schimmel rund ums Fenster. Es fühlt sich nach Lüften an, bringt die Feuchtigkeit aber kaum nach draußen.
Stoßlüften
- Fenster ganz öffnen, am besten gegenüberliegende Fenster gleichzeitig.
- Die feuchte Luft ist in wenigen Minuten draußen, frische und trockenere Luft kommt herein.
- Wände, Laibungen und Möbel bleiben warm. Die Heizung muss danach kaum nachheizen.
Fenster auf Kipp
- Der Luftaustausch dauert ein Vielfaches länger, die Feuchtigkeit bleibt im Raum.
- Fenstersturz und Laibung kühlen über Stunden aus. Genau dort schlägt sich Feuchtigkeit nieder, typische Schimmelstelle über und neben dem Fenster.
- Die Heizung arbeitet gegen das offene Fenster an. Das kostet viel Energie.
Merksatz: Heizung runter, Fenster ganz auf, nach wenigen Minuten wieder zu. Lieber drei bis vier Mal am Tag kurz lüften als einmal lang oder dauerhaft auf Kipp.
Ein guter Alltag für Ihre Räume.
Nach dem Duschen beschlägt der Spiegel, beim Kochen entsteht Dampf und über Nacht sammelt sich Feuchtigkeit im Schlafzimmer. Das gehört zum Wohnen. Entscheidend ist, die Feuchte nach außen abzuführen und die Räume passend zu beheizen.
Unser bebilderter Ratgeber erklärt das Zusammenspiel von Heizung, Fensterlüftung und Möbelstellung. Hier finden Sie die wichtigsten Gedanken auch als lesbaren Text, damit Sie unterwegs schnell nachsehen können.
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Feuchtigkeit direkt abführen
Nach dem Duschen oder Kochen und morgens im Schlafzimmer gezielt nach draußen lüften. Feuchte Luft sollte nicht in kühlere Nachbarräume verteilt werden. Wie häufig weitere Lüftungen nötig sind, hängt von Nutzung und Gebäude ab.
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Fenster ganz öffnen
In der Heizzeit kurz und kräftig stoßlüften, wenn möglich mit Durchzug. Währenddessen die Heizkörper herunterdrehen. Die passende Dauer hängt von Außentemperatur und Wind ab; eine ganzjährig feste Minutenzahl passt nicht zu jeder Wohnung.
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Wärme und Feuchte gemeinsam betrachten
Räume in der Heizperiode nicht stark auskühlen lassen. Ein Thermo-Hygrometer hilft, Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit gemeinsam zu beobachten. An kalten Wandflächen kann die Feuchte höher sein als am Messgerät in der Raummitte.
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Luft an die Wand lassen
Heizkörper freihalten und große Möbel möglichst an Innenwänden aufstellen. Bei kalten Außenwänden Abstand lassen, damit Raumluft zirkulieren kann. Kontrollieren Sie besonders Ecken und Flächen hinter Schränken, wenn dort bereits Feuchtigkeit aufgefallen ist.
Orientierungswerte statt einer starren Regel.
Der Ratgeber nennt Temperatur- und Feuchtebereiche als anschauliche Orientierung. Ob eine Wand ausreichend warm und trocken bleibt, hängt zusätzlich von Dämmung, Außentemperatur, Raumnutzung und Luftzirkulation ab. Ein einzelner Messwert ist deshalb noch keine Entwarnung.
Auch ohne sichtbare Wassertropfen kann eine Wandfläche längere Zeit zu feucht sein. Bei wiederkehrenden Flecken, muffigem Geruch oder feuchten Stellen sollte die Ursache geklärt werden. Lüften behebt keine undichte Leitung und keinen eindringenden Regen.
Wenn aus einer feuchten Stelle ein Renovierungsprojekt wird.
Sie möchten betroffene Wandflächen wieder in Ordnung bringen oder ein ganzes Zimmer renovieren? Mit Malermeister Eugen Schröder besprechen Sie den Zustand der Oberflächen und den passenden Aufbau für die anschließenden Arbeiten. Bei Feuchtigkeit gehört die Klärung der Ursache vor den neuen Anstrich.
Wir arbeiten in Schloß Holte-Stukenbrock und rund 30 Kilometer Umgebung, unter anderem in Bielefeld, Verl, Gütersloh und Oerlinghausen. Fotos, Angaben zum betroffenen Raum und der Ort Ihres Objekts helfen beim ersten Austausch.

Malermeister
Schloß Holte-Stukenbrock
Häufige Fragen zum Heizen und Lüften
Wie oft sollte ich im Winter lüften?
Regelmäßig und zusätzlich dann, wenn viel Feuchtigkeit entsteht, etwa beim Duschen oder Kochen. Auch das Schlafzimmer nach dem Aufstehen lüften. Nutzung, Wetter und Gebäude bestimmen Häufigkeit und Dauer. Temperatur und Luftfeuchte helfen dabei, das eigene Lüftungsverhalten zu überprüfen.
Reicht eine Luftfeuchtigkeit unter 60 Prozent?
Das ist keine allgemeine Sicherheitsgrenze. An einer kalten Außenwand kann die relative Feuchte deutlich höher sein als in der Raummitte. Deshalb gehören Raumtemperatur, Wandtemperatur, Luftfeuchte und die Dauer der Feuchtebelastung zusammen betrachtet.
Kann ich feuchte Stellen einfach überstreichen?
Zuerst muss geklärt werden, warum die Fläche feucht ist und ob Schimmel oder geschädigte Schichten vorhanden sind. Ein Anstrich allein beseitigt die Ursache nicht. Der neue Oberflächenaufbau folgt erst, wenn die erforderlichen Vorarbeiten und die Feuchtesituation geklärt sind.
Kann ich den Ratgeber ohne Anmeldung herunterladen?
Ja. Die achtseitige PDF lässt sich direkt öffnen und speichern. Sie benötigen dafür weder ein Kundenkonto noch eine E-Mail-Anmeldung.
Weiterführende Informationen: Umweltbundesamt: Raumtemperatur, Feuchtigkeit und Lüften und Verbraucherzentrale: Heizen und Lüften.
Zum Nachlesen griffbereit.
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